Vierteljahresheft für Literatur und Kunst

20-112 Lublin, ul. Grodzka 3, Poland
tel. (48-81) 532-74-69
e-mail: akcent_pismo@gazeta.pl


"Akcent" ist eine unabhängige Zeitschrift, die aus Subventionen der öffentlichen Institutionen und privaten Personen finanziert wird. "Akcent" erschien seit 1980 zuerst als Almanach. Nach dem August 1980 wurde sie legalisiert als Zeitschrift für Literatur, bildende Künste und Geisteswissenschaften. In den achtziger Jahren mußte "Akcent" auf Grund politischer Restriktionen zweimal ihr Erscheinen einstellen aber den unabhängigen Künstlern gelang es, das Erscheinen in unveränderter Form fortzuführen.

Eines der Hauptthemen unserer Veröffentlichungen ist der kulturelle Effekt, der an der Berührungsstelle verschiedener Nationalitäten in Erscheinung - im Westen und im Osten - tritt. "Akcent" hat seit einigen Jahren ein ernsthaftes Interesse an diesem Thema in Gang gebracht, als es noch von der Zensur als verbotenes Thema galt. Dieser Problematik wurden drei monographische Ausgaben gewidmet: 3/1987, 1-2/1990, 2-3/1992.

Seit vielen Jahren popularisiert "Akcent" die im Ausland entstandene und in der Zeit nach 1945 im Inland wenig bekannte polnische Literatur. Es werden exilierte Schriftsteller präsentiert, deren Schaffen in Rezensionen nahmhafter Kritiken besprochen werden. Auf diese Weise wurden dem Leser folgende Autoren bekanntgemacht: Danuta Mostwin, Aleksander Wat, Wac³aw Iwaniuk, Józef £obodowski, Konstanty Jeleñski, Józef Garliñski, Gustaw Herling-Grudziñski, Stanis³aw Barañczak u.a.

"Akcent" wurde "das Haus der hervorragendsten Liedermacher" genannt - hier wurden beste Übersetzungen des Songs von G.Brassens, J.Brel, B.Okudschawa, W.Wysotskij und die Lieder von W.M³ynarski veröffentlicht.
Auf den Blättern des "Akcent" machten viele junge Autoren ihre ersten Schritte, deren Namen später in ganz Polen bekannt geworden sind. Zu ihnen gehören u.a. P.Szewc, E.Ostrowska, M.¦wietlicki, A.Niewiadomski.


Ost-Mitteleuropäische Kulturstiftung

"Akcent"
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e-mail: akcent_pismo@gazeta.pl


Die Ost-Mitteleuropäische Kulturstiftung "Akcent" wurde im Jahre 1994 mit Sitz in Lublin gegründet. Mitglieder des Stiftungrates sind: Edward Balawejder, Micha³ Jagie³³o, Alina Kochañczyk, Tadeusz Konwicki, Zofia Kopel-Szulc, Istvan Kovacs, Waldemar Michalski, Wojciech M³ynarski, Wac³aw Oszajca, Irena S³awiñska, Jerzy ¦wiêch (Vorsitzender), Boguslaw Wróblewski, Bohdan Zadura.

Das Ziel der Stiftung ist die Anregung und Förderung verschiedener Formen des künstlerischen Schaffen in Literatur, bildenden Künsten und Theater sowie der Formen humanistischer Reflexion in Polen (insbesondere auf dem Gebiet östlich der Weichsel) und im Ausland (insbesondere in den Nachbarstaaten). Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit setzt die Stiftung auf Räumung von ethnischen, religiösen und weltanschaulichen Vorurteilen, die die Menschen der Kunst und Kultur voneinander trennen, auf die Darlegung des Reichtums der Kultur in ihrer Mannigfaltigkeit sowie auf Überwindung von Stereotypen im Denken über Kultur, insbesondere in Ost- und Mitteleuropa.

Die Stiftung organisiert u.a. Autorenabende, Begegnungen der Künstler und Wissenschaftler, Tagungen und Seminare zur Reflexion über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kultur. Sie führt Arbeiten an der Archivierung und Dokumentierung der künstlerischen Leistung und Förderungs- und Informationsarbeit, Verlagstätigkeit und Ausstellungen durch. Die Stiftung verleiht auch Preise und Stipendien an Künstler.

Die Mitglieder der Ost- Mitteleuropäischen Kulturstiftung wenden sich an alle Institutionen und Personen, die an der Realisierung der Ziele der Stiftung interessiert sind, mit der Bitte um organisatorisches Mitwirken und finanzielle Förderung. Dies kann über die Redaktion der Vierteljahreszeitschrift "Akcent" oder direkt durch Einzahlung auf das Bankkonto der Stiftung getan werden:


Bank PEKAO S.A. V Oddzia³ Lublin nr 50 12401503 1111000017528667

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